Gesangstherapie
„All over the sky a sacred voice is calling your name“
Black Elk
Gesangstherapie ist ein Heilraum, der sich durch deine Stimme öffnet. Deine natürliche Stimme begleitet dich durch Emotionen und innere Bilder auf eine Reise zu dir selbst.
Deine Stimme gehört von Natur aus zu dir. Mit ihr äußerst du Gefühle und Bedürfnisse, mit ihr sprichst du deine Wahrheit – und mit ihr kannst du auch singen, jenseits von Bewertung.
In der Gesangstherapie erinnerst du dich an die Urkraft deiner Stimme als schöpferische Lebenskraft, Heilerin und Seelenessenz.
Worum geht es nicht?
Gesangstherapie ist kein Vocal Coaching und kein Gesangsunterricht.
Anwendung
Anwendungsbereiche der Gesangstherapie sind u.a.
- Prävention und Rehabilitation
- Krisen
- Selbstwert
- Potentialentfaltung
- Ängste
- Erschöpfung und Stress
- Trauer
- Depressionen
- Unzufriedenheit mit der eigenen Stimme
- Angst vor dem Singen
- blockierte Kreativität
- körperliche Beschwerden
- Immunschwäche
- Atemprobleme
Methoden
Methoden der Gesangstherapie sind u.a.
- therapeutische Fragen und Gespräche
- Gefühle stimmlich ausdrücken
- freies Tönen
- Singen heilsamer Lieder
- Blockaden und Schmerzen tönen
- Klagen
- Visualisieren
- Besingen
- intuitives Berühren
- Körperübungen
- Entspannungsübungen
- freies Bewegen
- Reflexion
Welche Methoden jeweils zum Einsatz kommen, richtet sich nach deinen Bedürfnissen. Wir singen und tönen immer gemeinsam.
Ursprung
Die heilsame Wirkung von Stimme und Gesang ist seit alters her in vielen Kulturen in aller Welt bekannt.
Gesangstherapie wurde als eigene Therapieform im Jahr 1986 von der niederländischen Ärztin, Sängerin und Heilpraktikerin Carien Wijnen in Berlin begründet. Das Konzept vereint verschiedene Methoden aus Heilarbeit, Gesangspädagogik, Musiktherapie, Medizin und Psychologie.
In Österreich wurde die Methode von Gesangstherapeutin und Psychologin Julia Hvesta-Spitzer weiterentwickelt und wird an der ASG – Akademie für Stimm- und Gesangstherapie nach Julia Hvesta-Spitzer unterrichtet.
Wirkung
Gesangstherapie wirkt u.a.
- befreiend
- angstlösend
- antidepressiv
- immunstärkend
- entspannend
- vitalisierend
- verbindend
Singen, Tönen und andere stimmliche Ausdrücke bringen unseren Körper in Schwingung und wirken sowohl auf psychisch-seelischer, als auch auf körperlicher Ebene. Regelmäßiges 20-minütiges Singen wirkt antidepressiv, u.a. aufgrund der Erhöhung der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin. Ganz wesentlich ist dabei, dass ohne Leistungsdruck gesungen wird. Schon wenige Minuten Summen wirkt angstlösend und beruhigend. Die eigene Stimme ist ein Heilmittel, das man immer bei sich hat.
„Ich war erstaunt, dass sich auf Fragen von Margit an mich sofort Bilder zeigten. Das Gefühl der Blockade kam hoch… Nachdem Margit dann hinter und an mir, mit mir in Berührung kam, erschien es mir auf einmal leichter zu werden. Der Satz kam hoch: „Ich muss nicht alles alleine schaffen“. Mein Ton welcher sich rausdrückte entsprach mehr einem Pressen als Gesang… Margit hört gut zu, und dadurch war ich für mich im Vertrauen.“
Edith R.
Hinweis: Gesangstherapie ist keine Psychotherapie und ersetzt nicht den Arzt.
